Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, International Unbestimmt
Swiss-Chef Jens Fehlinger bezeichnet die neue Verbindung zwischen Zürich und Bengaluru als langfristige Investition. Ausschlaggebend seien wachsende Nachfrage, Indiens Bedeutung als Technologie- und Wirtschaftsstandort, verfügbare Slots sowie das Freihandelsabkommen zwischen Indien und den EFTA-Staaten gewesen. Trotz hoher Treibstoffpreise, gesperrter Lufträume und volatiler Planung erwartet Swiss eine rentable Route, veröffentlicht aber keine Streckengewinne. Die Airline will Wet-Lease-Flüge, unter anderem mit airBaltic, künftig deutlich reduzieren und mit mehr eigenen Piloten, Triebwerken und Flugzeugen wieder stärker selbst operieren. Neun A220-100 sollen bis Ende 2027 ausgemustert werden, um Ersatzteile und Triebwerke für andere Maschinen zu nutzen. Fehlinger verweist zudem auf Investitionen in neue Kabinen und Starlink; Telefon- und Videoanrufe sollen an Bord aber untersagt bleiben. Für das Tessin setzt Swiss auf Bahnanschlüsse nach Zürich. Eine Wiederaufnahme von Flügen ab Lugano oder einer Verbindung Lugano–Genf sei derzeit nicht rentabel.