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Kaufmännische Lehrabschluss-Prüfung mit KI: Gaga?

Inside Paradeplatz
Kaufmännische Lehrabschluss-Prüfung mit KI: Gaga?

Themen: Bildung, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Eine Winterthurer KV-Lernende mit einem Notenschnitt von rund 5.0 und zwei mündlichen Prüfungen mit je 5.0 kämpft wegen einer Fallnote von 3.6 um ihr kaufmännisches Fähigkeitszeugnis. An der schriftlichen Abschlussprüfung fotografierte sie eine Aufgabe und bearbeitete sie mit einer erlaubten KI-Anwendung. Die Experten werteten diese Nutzung jedoch als nicht regelkonform und bewerteten einen Teil der Arbeit nicht. Der Fall verschärft die Kritik an der neuen KV-Reform. Während andere beanstanden, KI mache die Abschlussprüfungen zu einfach, kritisieren Beteiligte unklare Vorgaben, ungenügende Vorbereitung und unterschiedliche Praxis an Berufsfachschulen. Patrick Ammersinn vom Winterthurer Lehrverbund Klever AG spricht von einer praxisfernen Reform und befürchtet eine Wettbewerbsverzerrung durch leistungsfähigere kostenpflichtige KI-Modelle. Eine externe Evaluation hält zudem fest, die Schule nutze Digitalisierung und KI im Unterricht noch zu wenig. Der Branchenverband weist eine systematische Benachteiligung zurück, räumt aber unterschiedliche Entwicklungen bei der KI-Nutzung ein und wertet erste Erfahrungen aus.

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