Themen: Gesellschaft, Migration/Asyl, Innen-Politik
Regionen: International, Europa
Der Autor zeichnet die Geschichte seines republikanischen Grossvaters nach, der im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republik kämpfte. Nach der Niederlage floh dieser 1939 über die Pyrenäen nach Frankreich, wurde in Argelès-sur-Mer interniert und entkam nach eigener Darstellung durch eine vorgetäuschte Typhuserkrankung. Anschliessend schloss er sich dem französischen Widerstand an und kämpfte mit anderen spanischen Republikanern gegen die deutsche Besatzung. Bei Colmar wurde er schwer verwundet; später erhielt er eine Auszeichnung für die Libération und führte in Paris eine Druckerei. Der Autor verbindet Kindheitserinnerungen an Frankreich mit einer Darstellung früherer französischer Industrie- und Technologieerfolge. Dem stellt er einen Niedergang gegenüber, den er vor allem Sozialismus, hohen Staatsausgaben und staatlich geförderter Migration zuschreibt. Seine Darstellung enthält pauschalisierende und abwertende Aussagen über Migrantinnen und Migranten sowie über französische Vorstädte und gesellschaftliche Entwicklungen.