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Keine Sympathie für träumende Schwächlinge

Global Bridge
Keine Sympathie für träumende Schwächlinge

Themen: Geopolitik, Krieg&Frieden

Regionen: International, Nordamerika, Europa

Der NATO-Gipfel in der Türkei steht im Zeichen demonstrierter Einigkeit trotz Trumps Kritik an europäischen Verbündeten und eines nachlassenden US-Engagements. Der Beitrag erklärt die unterschiedliche Bedeutung des Bündnisses mit der Geschichte amerikanischer Seemacht und dem Blick der USA auf mögliche Machtkonkurrenten an den Gegenküsten des Atlantiks und Pazifiks. Die NATO sei nach dem Zweiten Weltkrieg zur Eindämmung des Kommunismus gegründet worden und habe den USA europäische Brückenköpfe gesichert. Nach dem Ende des Ostblocks sei ihr Streben nach globaler militärischer Dominanz zum Konstruktionsfehler geworden. Ohne die USA fehlten europäischen NATO-Staaten zentrale Fähigkeiten in Aufklärung, Transport sowie Luft- und Seeoperationen. Europa müsse daher seine Verteidigung selbst organisieren und geopolitische Ambitionen zurückstellen. Schutz osteuropäischer Verbündeter und eine Revanche gegen Russland seien unterschiedliche Ziele.

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