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Khameneis Staatsbegräbnis im Schatten der Nachfolgefrage

Journal21
Khameneis Staatsbegräbnis im Schatten der Nachfolgefrage

Themen: Iran Krieg, Innen-Politik, Geopolitik

Regionen: International, Westasien

Ali Khameneis Staatsbegräbnis ist für den 3. bis 9. Juli in Teheran, Qom, Maschhad sowie im irakischen Nadschaf und Kerbela geplant. Der frühere Oberste Führer Irans starb laut Darstellung am 28. Februar 2026 bei einem US-israelischen Angriff auf seine Residenz; dabei kam auch ein Teil der Militär- und Geheimdienstführung ums Leben. Die zunächst für März vorgesehene Beisetzung wurde mehrfach verschoben. Als Gründe gelten Sicherheitsrisiken im Krieg und die ungeklärte öffentliche Rolle seines im März gewählten Nachfolgers Mojtaba Khamenei. Berichte über schwere Verletzungen und Operationen Mojtaba Khameneis sind nicht offiziell bestätigt. Seine Abwesenheit könnte die sorgfältig geplante Demonstration von Kontinuität belasten. Zugleich haben die Revolutionsgarden nach den Verlusten der Führungsspitze und der Nachfolgeregelung politisch an Gewicht gewonnen. Das Begräbnis findet zudem nach wirtschaftlich bedingten Unruhen und vor dem Hintergrund einer gespaltenen Gesellschaft statt.

Journal21

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