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KI-Rechen-Zentren werden zu Milliardengrab

Inside Paradeplatz
KI-Rechen-Zentren werden zu Milliardengrab

Themen: KI/Digital, Technologie, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, International Unbestimmt

Leistungsfähigere Endgeräte könnten den KI-Markt von grossen Cloud-Rechenzentren hin zu lokal ausgeführten Modellen verschieben. Der Beitrag verweist auf Apples neue Siri-Generation, die auf Googles Gemini-Technologie basiere, sowie auf leistungsfähige M-Prozessoren, mit denen sich grosse Sprachmodelle auf MacBook-Pro-Geräten lokal betreiben liessen. Nur komplexe Anfragen müssten dann in die Cloud ausgelagert werden. Weltweit sind für 2026 Investitionen von rund 750 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur vorgesehen, nach etwa 450 Milliarden im Jahr 2025. Der Beitrag hält viele noch geplante oder im Aufbau befindliche Rechenzentren für potenziell überdimensioniert. Auch Nvidias angekündigter ARM-basierter RTX-Spark-Prozessor wird als Hinweis auf lokale KI-Nutzung interpretiert. Zugleich könnten KI-Funktionen direkt in Betriebssysteme und bestehende Software eingebettet werden, was reine KI-Plattformen unter Druck setze. Apple will Siri AI auf Mobilgeräten zunächst nicht in der EU ausrollen und verweist auf Konflikte mit Anforderungen des Digital Markets Act.

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