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KI-Test: So einfach lassen sich Nachrichten mit ChatGPT und Co. fälschen

Correctiv Schweiz
KI-Test: So einfach lassen sich Nachrichten mit ChatGPT und Co. fälschen

Themen: KI/Digital, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Ein Test mit ChatGPT, Gemini, Copilot und Meta AI zeigt, dass gängige KI-Chatbots gefälschte Nachrichtenbeiträge mit Falschinformationen erzeugen können. Getestet wurden unter anderem erfundene Meldungen über den Rücktritt des Bundeskanzlers, einen Regierungsumsturz, eine russische Kriegserklärung, Wahlbetrug, Impfungen und Klimawandel. ChatGPT schnitt besonders schlecht ab: Das System erstellte meist direkt oder nach einfachen Umgehungsversuchen realistische Fälschungen im Stil der Tagesschau und anderer deutscher Medien, teils inklusive Logos und vorgetäuschter Screenshots. Auffällig war, dass sich Beiträge der New York Times und BBC mit ChatGPT nicht in gleicher Weise fälschen liessen. Gemini erzeugte ebenfalls Fakes, auch im Namen dieser beiden Medien, allerdings in geringerer Qualität. Copilot lieferte erkennbar abweichende Inhalte mit einem KI-Hinweis; Meta AI verweigerte die meisten Anfragen. Juristen sehen bei täuschend echten KI-Fälschungen je nach Inhalt mögliche straf-, urheber- und markenrechtliche Folgen.

Correctiv

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