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Kunstschwimmen: Als einziger Mann unter Frauen

Zentralplus
Kunstschwimmen: Als einziger Mann unter Frauen

Themen: Kultur, Sport, Gleichstellung

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH, Zentralschweiz

«Contro Corrente» porträtiert den 17-jährigen italienischen Kunstschwimmer Francesco Cosentino, der für seine sportliche Laufbahn Bologna verliess und nach Basel zog. Er ist in seinem Team der einzige Mann und zählt schweizweit zu den wenigen Kunstschwimmern auf Kaderniveau. Die Luzerner Filmschaffenden Christof Schürpf und Eva Hirschi begleiteten ihn während zwei Jahren bei Trainings, Wettkämpfen und einem Familienbesuch in Bologna. Cosentino berichtet von Mobbing in der Schule, fehlenden Männerumkleiden an Wettkämpfen sowie abwertenden Reaktionen. Zwar dürfen Männer inzwischen olympisch antreten, für die Spiele in Paris wurden aber keine Männer selektioniert. Laut Schürpf gehen Verbände häufig davon aus, reine Frauenteams hätten bessere Siegchancen. Der Film will diese Ausschlüsse sichtbar machen und verbreitete Vorstellungen von Männlichkeit hinterfragen. Seine Uraufführung findet am 30. Oktober und 1. November im Stattkino Luzern statt.

www.zentralplus.ch

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