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L’exil secret de la Cité interdite

Sept
L’exil secret de la Cité interdite

Themen: Kultur, Krieg&Frieden

Regionen: International, China

Ende 1939 lagerten 16’727 Kisten mit chinesischen Kunstschätzen an drei Orten im Westen Chinas. Achtzig Kisten mit besonders wertvollen Objekten standen unter der Aufsicht von Chuang Yen in einer Höhle bei Anshun; weitere Bestände befanden sich in Angu und Emei. Museumsleiter Ma Heng koordinierte ihre Sicherung von der Kriegshauptstadt Chongqing aus. Die Stadt nahm zahlreiche Flüchtlinge auf und wurde wiederholt von japanischen Flugzeugen bombardiert. Am 5. Juni 1941 kamen in einem überfüllten Schutzstollen Tausende Menschen ums Leben. Ma Heng lebte getrennt von seiner Frau, die 1940 im besetzten Shanghai starb. Neben den Angriffen erschwerten fehlende Mittel und starke Inflation die Arbeit des Museums. 1940 meldete Ma Heng Transportkosten von 775’450 Yuan, von denen die Regierung weniger als die Hälfte gedeckt hatte. Auch Löhne, Lagerung und Konservierungsmaterial wurden zunehmend schwer finanzierbar.

www.sept.info

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