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«La capacità di coinvolgere rende più forti le aziende»

cdt.ch
«La capacità di coinvolgere rende più forti le aziende»

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Tessin

Elena Bernasconi-Tabbellini, Trainerin und Coach für Gewaltfreie Kommunikation, sieht darin ein Instrument für bessere Entscheidungen in Unternehmen. Statt Schuldige zu suchen, sollten Teams die Motive, Bedürfnisse und Bedenken der Beteiligten verstehen und anschliessend tragfähige Lösungen entwickeln. Wiederkehrende Konfliktursachen in Tessiner Betrieben seien mangelndes Zuhören, unklare Rollen, schlecht fliessende Informationen sowie ineffiziente Entscheidungsprozesse. Über Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen, sei keine Therapie, sondern ermögliche bewusstere und klarere Kommunikation. Führungskräfte müssten ihre Emotionen unter Druck regulieren, empathisch zuhören, Feedback geben und annehmen, Konflikte ansprechen sowie Grenzen respektvoll setzen. Beteiligung bedeute nicht, Hierarchien abzuschaffen: Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsspielräume müssten klar sein. Strukturierte Verfahren sollen festlegen, wer entscheidet und wer konsultiert wird. Auch Dissens könne Entscheidungen verbessern. Bei fachlich starken Personen mit relationalen Schwierigkeiten empfiehlt Bernasconi-Tabbellini konkrete, regelmässige Rückmeldungen, Vereinbarungen zu Massnahmen und überprüfbare Fortschritte.

www.cdt.ch

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