Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesundheit, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Bei drei Luzerner Krankenversicherern unterscheiden sich die Vergütungen der Führungsspitzen laut Geschäftsberichten massiv. Die Debatte fällt in eine Zeit steigender Krankenkassenprämien und wachsender Kritik an hohen Entschädigungen. Einzelne Chefinnen von Krankenkassen erzielen demnach nahezu eine Million Franken pro Jahr. Ende September befürwortete der Nationalrat eine Begrenzung der Kaderlöhne. Der Vergleich richtet den Blick auf die konkret ausgewiesenen Löhne der drei Luzerner Versicherer und auf deren unterschiedliche Höhe. Zugleich steht zur Diskussion, welcher Anteil solcher Vergütungen von den Prämienzahlenden getragen wird. Die politische Forderung nach einer Limite soll auf die Kritik reagieren, weist laut Ankündigung jedoch einen Haken auf. Damit verbindet die Auseinandersetzung steigende Prämien, Spitzenlöhne und den Vorschlag einer Begrenzung. Die Geschäftsberichte dienen dabei als Grundlage für die Gegenüberstellung der Entschädigungen.