Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Luzern vertrocknet – und die Schäden nehmen zu

Zentralplus

Themen: Klima&Energie, Umwelt

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Extreme Hitze und Trockenheit haben in der Stadt Luzern vergilbte oder verschwundene Rasenflächen, welke Pflanzen und geschwächte Bäume hinterlassen. Auch der Wasserstand des Vierwaldstättersees ist so tief, dass Seegras an die Oberfläche reicht. Auf der Ufschötti und im Lindengarten sind braune Wiesen sichtbar; wegen akuter Brandgefahr gilt ein absolutes Feuerverbot, bei Verstössen drohen Bussen bis 20’000 Franken. Stadtgrün Luzern betreut rund 196 Hektaren öffentliche Grün- und Freiflächen und passt deren Pflege an: Gewisse Rasen werden nicht gemäht, damit längeres Gras den Boden beschattet. Bewässert werden vor allem Jungbäume, gefährdete Pflanzen sowie Naturrasen bei Sportplätzen und Freibädern, mit Wasser aus bewilligten Entnahmestellen von Reuss und Vierwaldstättersee. Wegen begrenzter Wassermengen und des Japankäfers ist dies nicht überall möglich. Die Stadt beobachtet Schäden weiter, da sie sich besonders bei Bäumen verzögert zeigen können. Langfristig plant sie klimaangepasste Baumarten, grössere Wurzelräume, Schwammstadtprinzip, Wasserspeicher und bodenschonende Pflege.

www.zentralplus.ch

Zum Originalartikel