Themen: Bildung, CH-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Der Luzerner Stadtrat beantragt für den Ausbau von Ausbildungs- und Weiterbildungsplätzen in der schulergänzenden Betreuung noch 9,7 Millionen Franken. Gegenüber der im März vom Grossen Stadtrat zurückgewiesenen Vorlage entspricht dies einer Kürzung um 3,07 Millionen Franken oder 24 Prozent. Der Ausbau soll etappenweise bis 2030 erfolgen. Vorgesehen sind noch 41 statt 45 Ausbildungsplätze für Fachpersonen Betreuung EFZ sowie zwölf statt dreizehn Plätze für Studierende der Sozial- und Kindheitspädagogik HF/FH. Für Konzeption und Koordination werden 60 statt 80 Stellenprozente beantragt. Lernende und Praktikantinnen sollen weiterhin nicht dem Betreuungsschlüssel angerechnet werden, weil dies bei gleichbleibendem Schlüssel die Personalressourcen senken würde. Rund 2600 Kinder, 48 Prozent der Luzerner Kindergarten- und Primarschulkinder, nutzen Tagesstrukturen. Die Stadt will mit nahezu 100 begleiteten Nachwuchskräften künftig dem Fachkräftemangel begegnen. Der Grosse Stadtrat behandelt die überarbeitete Vorlage am 12. November.