Themen: Sport, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Luzerner Fussballerin Jasmine Imboden hat dem Schweizerischen Fussballverband am Donnerstag eine Petition mit 12’600 Unterschriften gegen Rassismus und Diskriminierung im Schweizer Fussball überreicht. Sie verlangt vom SFV ein konsequenteres Vorgehen bei entsprechenden Vorfällen. Spiele sollen bei rassistischen Angriffen unterbrochen und bei Wiederholung ganz abgebrochen werden. Zudem fordert Imboden rasche Untersuchungen und eine öffentliche Bekanntgabe ihrer Ergebnisse. Die heutigen Geldbussen erachtet sie als zu wenig abschreckend. Stattdessen schlägt sie Sanktionen wie Punkteabzüge oder Partien ohne Publikum vor. Vereine sollen ausserdem Präventionsprogramme absolvieren müssen, bevor sie eine Lizenz erhalten. Die Petition richtet sich nicht nur gegen Rassismus, sondern auch gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder Nationalität.