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Magazin „Republik“ – grösstes Hindernis für Whistleblower

Inside Paradeplatz
Magazin „Republik“ – grösstes Hindernis für Whistleblower

Themen: Gesundheit, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Ein Hinweisgeber im Skandal um das Zürcher Universitätsspital wirft dem Online-Magazin Republik vor, die Aufmerksamkeit von den Missständen am USZ auf seine Person verschoben zu haben. Im Zentrum müssten nach seiner Auffassung Patientenschäden, problematische Implantate, unterschlagene Komplikationen und wirtschaftliche Interessen in Millionenhöhe stehen. Stattdessen seien seine möglichen Motive und juristische Konsequenzen thematisiert worden. Der Autor wertet dies als Diskreditierung eines Whistleblowers und kritisiert insbesondere die Beschäftigung mit einem «zweiten Whistleblowing», also Aussagen gegen ihn. Solche Aussagen könnten aus einem Umfeld stammen, das von den Vorwürfen selbst betroffen sei, und hätten aus seiner Sicht kritisch eingeordnet werden müssen. Er befürchtet Folgen für das Gesundheitswesen: Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen könnten künftig davon abgehalten werden, gravierende Missstände zu melden, wenn sie selbst zum Gegenstand öffentlicher Untersuchungen würden. Ob er denselben Weg nochmals gehen würde, lässt der Autor offen.

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