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Microlino-Erfinder zerrt Energie-Bundesamt vor Richter

Inside Paradeplatz
Microlino-Erfinder zerrt Energie-Bundesamt vor Richter

Themen: Klima&Energie, Technologie, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Microlino-Erfinder Wim Ouboter hat beim Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen Beschwerde gegen das Bundesamt für Energie eingereicht. Er wehrt sich dagegen, dass der elektrische Kleinstwagen nicht für die CO2-Flottenregulierung berücksichtigt wird. Das Amt qualifiziert den Microlino nach Darstellung des Beitrags nicht als reguläres Auto, sondern eher als Fahrzeug einer anderen Kategorie. Ouboter sieht darin eine systematische Benachteiligung gegenüber Elektroautos der Klasse M1, darunter Dacia Spring, Fiat 500e, Renault Twingo E-Tech Electric und Tesla-Modelle. Seine 33-seitige Beschwerde wurde von Anwältin Cordelia Bähr verfasst. Darin wird geltend gemacht, der Ausschluss des Microlino widerspreche verfassungsrechtlichen Zielsetzungen des Klima-, Umwelt- und Energierechts. Bähr vertrat auch die KlimaSeniorinnen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Das Verfahren richtet sich gegen die regulatorische Einordnung des Fahrzeugs und deren Folgen für seine Behandlung im CO2-Regime.

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