Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Migros prüft die Fusion ihrer zehn Regionalgenossenschaften zu einer einzigen oder zu drei Einheiten für Westschweiz, Zentral- und Ostschweiz. Jede einzelne Genossenschaft müsste einer Fusion jedoch mit einer Zweidrittelmehrheit zustimmen. Zusätzlich verlangen die Statuten, dass sich mindestens ein Viertel aller Mitglieder an der Abstimmung beteiligt. Diese Beteiligungshürde erwies sich bereits 2022 bei der Abstimmung über die Aufhebung des Alkoholverbots als schwierig: Nur fünf Genossenschaften erreichten 25 Prozent Teilnahme, fünf weitere blieben darunter. Keine Genossenschaft stimmte damals der Vorlage zu; in Zürich überwog das Nein deutlich. Laut dem Beitrag erwägen Migros-Verantwortliche deshalb, Urabstimmungen mit juristischen Konstruktionen zu umgehen. Die zuvor gegründete Supermarkt-AG sollte das Supermarktgeschäft zentraler steuern, führte aber zu zusätzlichen Abläufen neben den Regionalgenossenschaften. Der Beitrag verbindet dies mit wiederkehrend leeren Regalen und Lieferschwierigkeiten seit dem vergangenen Sommer.