Themen: KI/Digital, Technologie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Europa
Mimic Robotics aus Zürich hat gemeinsam mit Black Forest Labs aus Freiburg im Breisgau das Video-Aktionsmodell FLUX-mimic entwickelt und bei Audi zur Erprobung und Implementierung gebracht. Das System verbindet Robotik-Know-how für Lernen, präzise Manipulation und Produktionsumsetzung mit der visuellen Architektur des Videomodells FLUX 3. Video-Aktionsmodelle verknüpfen visuelle Informationen mit konkreten Bewegungen und Roboterhandlungen. FLUX-mimic nutzt ein generatives, umfangreich mit Videos vortrainiertes Modell, das Dynamik und Verhalten erfassen soll; ein Aktionsdecoder leitet daraus Roboteraktionen ab. Nach Angaben von Mimic genügen rund 30 Minuten Roboterdaten, um das Modell auf eine konkrete Manipulationsaufgabe abzustimmen. Frühere Ansätze hätten dafür 30 Stunden oder mehr benötigt. Damit sollen sich Einführungszyklen von Monaten auf Wochen verkürzen. Audi-Roboter hätten bereits komplexe Manipulationsaufgaben bewältigt. Mimic will die Eignung des Systems für flexible, dauerhaft zuverlässige Automatisierung in realen Produktionslinien belegen.