Themen: Kultur, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Der Umzug des Naturhistorischen Museums Basel wird erneut teurer. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Nachtragskredit von rund 1,88 Millionen Franken. Dadurch soll der Globalkredit für die Jahre 2026 bis 2029 von 59,8 auf 61,7 Millionen Franken steigen. Ausschlaggebend ist die länger als erwartet dauernde Inbetriebnahme des Neubaus im St. Johann. Ein ursprünglich vorgesehener weitgehender Wechsel vom alten zum neuen Standort an einem festen Stichtag erweist sich wegen Dauer und Komplexität des Prozesses als nicht realistisch. Während der Übergangszeit müssen deshalb beide Häuser parallel betrieben werden. Bereits im Mai bewilligte die Regierung rund sieben Millionen Franken zusätzlich für den Parallelbetrieb und Anpassungen am Neubau. Der Umzug beginnt im Februar 2027; das Museum an der Augustinergasse bleibt zunächst offen. Ende 2028 wird der alte Standort geschlossen. Die Eröffnung am Vogesenplatz ist für Mitte 2029 geplant.