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Passation d’entonnoir

lecourrier.ch

Themen: Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Laurence Tubiana, eine zentrale Figur des Pariser Klimaabkommens, soll im Februar die Leitung der European Climate Foundation (ECF) abgeben. Als Nachfolger ist Jochen Flasbarth vorgesehen, derzeit Staatssekretär im deutschen Umwelt-, Klima- und Nuklearsicherheitsministerium. Die 2008 gegründete ECF verfügt laut Beitrag über ein Jahresbudget von mehr als 250 Millionen Euro und finanziert Klimapolitik, NGOs, Thinktanks und Kommunikationsarbeit in Europa und international. Der Beitrag beschreibt die Stiftung als Bündelungsstelle privater philanthropischer Gelder, darunter von Bloomberg Philanthropies, Oak, McCall MacBain, Hewlett, Porticus, CIFF und Ikea. Er kritisiert ein Machtgefälle zwischen Geldgebern und finanzierten Organisationen: ECF-Förderung erleichtere weitere Finanzierung, während Kritik an Strategie und Stiftung riskant sein könne. Zudem wird der Einfluss der ECF auf Kommunikation, Medienkontakte und Botschaften vor Klimakonferenzen problematisiert, etwa über das Global Strategic Communications Council und thematische Briefings.

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