Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Europa
Eine YouGov-Studie zur Pride-Kommunikation von Marken zeigt eine gespaltene Wahrnehmung in Deutschland. 79 Prozent der Befragten begrüssen grundsätzlich Unternehmen, die nach Prinzipien handeln. Regenbogen-Logos werden jedoch nur von 34 Prozent als glaubwürdig bewertet, während 47 Prozent sie für unglaubwürdig halten. 46 Prozent sehen Pride-Branding positiv, 30 Prozent lehnen es ab. Die Befragung mit 2'107 Personen fand vom 18. bis 20. Mai 2026 online statt. Nur 28 Prozent wissen nach eigenen Angaben genau, was der Pride Month ist; 48 Prozent kennen den Begriff nicht. Jüngere sind deutlich besser informiert als Personen ab 55 Jahren. LGBTIQ-Engagement beeinflusst die Markenmeinung bei 37 Prozent positiv und bei 26 Prozent negativ. Einen Aufpreis für engagierte Marken würden lediglich 23 Prozent zahlen. Als glaubwürdigste Massnahmen nannten Befragte interne Diversitäts-, Gleichstellungs- und Inklusionsarbeit sowie Bildungsinitiativen und sichtbare ganzjährige Unterstützung von LGBTIQ-Projekten.