Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: International, International Unbestimmt
Tausende Beschäftigte der Textilindustrie in Bangladesch verlangen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Seit mehreren Tagen demonstrieren sie unter anderem in der Hauptstadt Dhaka. Bei jüngsten Kundgebungen setzte die Polizei Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. Die Gewerkschaften fordern, den monatlichen Mindestlohn von umgerechnet rund 80 auf 200 Franken anzuheben. Angesichts gestiegener Preise reiche das bisherige Einkommen kaum zum Leben. Die Textilindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes und beschäftigt mehr als vier Millionen Menschen. Die Regierung hat inzwischen Lohnverhandlungen angekündigt.