Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa
In Hamburg beginnt rund vier Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee der erste Prozess gegen einen mutmasslich Beteiligten. Angeklagt ist ein Ukrainer, dem die deutsche Bundesanwaltschaft eine zentrale Rolle bei der Sabotage zuschreibt und den sie als Drahtzieher der Operation betrachtet. Er soll im September 2022 gemeinsam mit sechs Mittätern bei Tauchgängen vier Sprengsätze an den Pipelines angebracht haben. Die Festnahme des Mannes erfolgte knapp drei Jahre nach den Anschlägen. Ungeklärt bleibt, ob und in welcher Form der ukrainische Staat in die Sabotageaktion verwickelt war.