Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Ein Geschäftsmann, der eine Online-Partnervermittlung betrieb, stellte zufällig fest, dass gegen ihn und sein KMU Betreibungen von Behörden und Versicherungen liefen. Die entsprechenden Schreiben hatte er zuvor nicht erhalten. Bei der Suche nach der Ursache stiess er offenbar auf eine Sicherheitslücke bei der Schweizerischen Post: Personen, die an derselben Adresse wohnen oder logieren, könnten Sendungen anderer Empfänger abfangen. Dadurch können wichtige Zustellungen wie Rechnungen, amtliche Schreiben oder Betreibungen den vorgesehenen Adressaten verfehlen. Der Fall betrifft damit nicht nur einen möglichen Verlust von Post, sondern auch die Folgen verspätet entdeckter Forderungen und Verfahren für Betroffene und Unternehmen. Wie die Sendungen konkret abgefangen wurden, wie lange dies möglich war und welche Schutzmassnahmen die Post ergreift, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor. Der vollständige Bericht ist nur für Abonnentinnen und Abonnenten zugänglich.