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Salathé: Medien berichten «einseitig negativ» und nicht neutral

Infosperber
Salathé: Medien berichten «einseitig negativ» und nicht neutral

Themen: KI/Digital, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Marcel Salathé, Co-Direktor des KI Centers an der ETH Lausanne, kritisiert die Medienberichterstattung über künstliche Intelligenz als einseitig negativ und nicht neutral. Auf Linkedin riet er jungen und älteren Menschen, ihren Medienkonsum zu reduzieren, weil Klickinteressen eine negative Weltsicht förderten. Salathé war während der Corona-Pandemie als Mitentwickler der Swiss Covid App und Mitglied der Covid Science Taskforce sehr häufig in Schweizer Medien präsent. Laut Schweizerischer Mediendatenbank erschien sein Name 2020 rund 3000-mal; allein Tamedia zitierte ihn 75-mal. Im September 2020 hatte er angesichts der Corona-Zahlen einen optimistischen Herbst und Winter erwartet, bevor die zweite Welle folgte. Seine wissenschaftliche Covid-Produktion fiel im Vergleich zur Medienpräsenz gering aus: Die Datenbank Pubmed verzeichnete für 2020 drei entsprechende Veröffentlichungen. In den jüngsten zwölf Monaten wurde er bei Tamedia vor allem als KI-Experte zitiert.

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