Themen: Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Europa
Die Polizei fand im Februar 2026 in einer Zürcher Wohnung zwei acht- und elfjährige Brüder aus Schweden. Nach einem Hinweis des Vermieters entdeckten die Einsatzkräfte verbarrikadierte Fenster, eine mit Vorhängeschloss gesicherte Tür und die seit Stunden allein gelassenen Kinder ohne Trinkwasser. Der Vater wurde bei seiner Rückkehr festgenommen und in der Schweiz bedingt wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht verurteilt. Dem Einsatz ging eine jahrelange Gefährdungsgeschichte in Schweden voraus: Seit 2019 gingen 26 Meldungen ein, Schulen, Kindergärten und Polizei schlugen Alarm. Im Sommer 2024 tauchte die Mutter mit den Kindern unter. Die Brüder wurden inzwischen nach Schweden zurückgebracht und befinden sich an einem geheimen Ort. Ein schwedisches Gericht ordnete endgültig die staatliche Obhut an und untersagte den Kontakt zu den Eltern.