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Sennhof: weder Ghetto noch Schattenloch

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Sennhof: weder Ghetto noch Schattenloch

Themen: Gesellschaft, Leben, Bildung

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Sennhof bei Winterthur wehrt sich gegen das Bild eines Ghettos oder Schattenlochs. Jacqueline Büchi und Daniela Balsiger schätzen den dörflichen Charakter, die Nähe zur Töss, den Bahnanschluss und das Lädeli als Treffpunkt. Die Heimstätten Genossenschaft Winterthur hat dort mehr als 240 Wohnungen gebaut und prägt den Ort mit Gemeinschaftsräumen, Atelier, Werkstatt, Musikraum, Quartiertreff und Spielgruppe. Historisch entwickelte sich Sennhof vom landwirtschaftlichen Weiler über den Standort eines Armenhauses und der Bühler-Spinnerei zum Wohnort. Die Töss bildet bis heute eine Gemeindegrenze: Teile des Orts liegen auf ehemaligem Kyburger Boden und gehören zu Illnau-Effretikon. Deshalb können Kinder von der anderen Flussseite nicht in Sennhof zur Schule. Wegen Platzmangels fahren auch einige Sennhofer Kinder nach Seen. Die Stadt Winterthur verhandelt über Kindergartenplätze. Auf dem früheren Spinnereiareal entstehen 89 Wohnungen und Gewerberäume.

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