Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Séries: pourquoi les histoires romandes doivent aussi séduire à l'étranger

Heidi News
Séries: pourquoi les histoires romandes doivent aussi séduire à l'étranger

Themen: Kultur, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Romandie, International, Europa

Die RTS hat seit 2011 insgesamt 29 Mini-Serien koproduziert und setzt dabei auf lokale Stoffe, unabhängige Produzenten und zunehmend auf internationale Partner. Am Beispiel der Genfer Polizeiserie «Uniformes» wird sichtbar, wie dieses Modell funktioniert: Die RTS finanziert Entwicklungsphasen, trägt aber nie alle Produktionskosten. Für «Uniformes» kamen 91 Prozent des Budgets von RTS und Cinéforom; rund 585'000 Franken wurden in Belgien und im Kosovo beschafft. Entsprechend entstanden Auto- und Spitalszenen im Kosovo, während belgische Fachleute an Drehbuch, Schnitt und Produktion beteiligt waren. Solche Koproduktionen ermöglichen Finanzierung und Zugang zu ausländischen Märkten, verlagern aber auch Arbeit und Risiken auf Produzenten. RTS bestellt grundsätzlich abgeschlossene Miniserien statt fortlaufender Staffeln, um verschiedene lokale Talente und Stoffe zu fördern. Nach dem Erfolg von «Uniformes» mit durchschnittlich 135'000 Zuschauern bewilligte die RTS dennoch zwei weitere Staffeln.

www.heidi.news

Zum Originalartikel