Themen: Geopolitik, Demokratie
Regionen: International, Nordamerika, Südamerika
Die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado will nach Venezuela zurückkehren, erhält nach Angaben des Berichts jedoch keine Sicherheitsgarantien der US-Regierung. Sie soll sich dafür erfolglos an das Aussenministerium und an Kongressmitglieder gewandt haben. Laut «New York Times» besitzt Machado keinen gültigen venezolanischen Pass mehr und hält sich überwiegend in Panama auf. Eine geplante Reise nach Curaçao scheiterte demnach, weil die Niederlande ihre Einreise ablehnten, nachdem die USA nicht für sie bürgen wollten. Präsident Donald Trump verweigere ihr Schutz, während seine Regierung mit Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez wirtschaftliche Vereinbarungen treffen könne. Besonders bei der Ausbeutung des Erdöls kämen dabei praktisch ausschliesslich US-Konzerne zum Zug. Der Beitrag wertet Machados fehlende Rolle als Folge dieser wirtschaftlichen Interessen und hält fest, dass sie Trump zuvor gegen den Willen des Nobelpreiskomitees ihren Nobelpreis geschenkt habe.