Themen: Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Häuservernetzung und die Bewohnerinnen und Bewohner des besetzten Hauses «Gisi» an der General-Guisan-Strasse 31 in Winterthur wollen nach Ablauf der Auszugsfrist nicht ausziehen. An einer Medienkonferenz erklärten Aktivistinnen und Aktivisten, der Erhalt des Hauses sei Teil ihres Kampfs für Orte ausserhalb einer kapitalistischen Welt. Terresta AG will eine weitere kurze Frist gewähren und danach rechtliche Schritte einleiten. Über eine mögliche polizeiliche Räumung entscheidet anschliessend die Polizei; Zeitpunkt und Vorgehen bleiben offen. Die Häuservernetzung bezeichnet dies als «Räumung auf Vorrat», weil für das Gebäude noch keine Baubewilligung vorliege. Terresta konnte wegen verweigertem Zutritt zunächst nur eine vereinfachte Baueingabe einreichen. Vorgesehen sind Wohnungen sowie Gewerbenutzungen im Erdgeschoss. Die Besetzenden erklären sich zu Verhandlungen bereit, sofern die SKKG auf eine als Luxussanierung bezeichnete Planung verzichte. Diskutiert wurde auch eine Abgabe im Baurecht, bislang ohne Einigung.