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Souveraineté, le mot que la Suisse libérale n'ose pas prononcer

Heidi News
Souveraineté, le mot que la Suisse libérale n'ose pas prononcer

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Geopolitik, Technologie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

An einer Veranstaltung der Waadtländer Handelskammer in Lausanne stritten Wirtschaftsvertreter und Fachleute über eine liberale Schweizer Industriepolitik. CVCI-Präsident François Pugliese befürwortete öffentliche Darlehen und Bürgschaften für exportierende KMU, bessere Ausbildung sowie Unterstützung bei der Industrialisierung von Innovationen. Diego Taboada von Avenir Suisse wandte ein, Industriepolitik funktioniere nicht; der Staat solle keine Gewinnerbranchen bestimmen. Der Autor kritisiert dieses enge Verständnis und verweist auf staatlich gelenkte Strategien in China sowie auf die französische Nuklearpolitik. Die Schweiz könne zwar nicht wie China globale Marktführerschaft anstreben, müsse aber kritische Abhängigkeiten bewusster steuern. Als zentrale Bereiche nennt er Ernährung, Energie, Verteidigung und digitale Infrastruktur. Klimaveränderungen könnten Importwege und Landwirtschaft verändern, während der Ausbau CO2-armer Energie die Abhängigkeit von importiertem Öl senken solle. Cyberrisiken und die Abhängigkeit von US-Technologiekonzernen wertet er als Fragen nationaler Souveränität und demokratischer Handlungsfähigkeit.

Heidi News

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