Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Das Spital Interlaken hat den Neubau des Hauses E nach fünfeinhalb Jahren Bauzeit bei laufendem Betrieb abgeschlossen. Das Gebäude wurde seit September 2024 schrittweise bezogen und ersetzt beziehungsweise ergänzt einen Bau aus den Jahren 1905 bis 1955. Untergebracht sind ambulante Therapien und Praxen, ein neuer Eingangsbereich mit Cafeteria sowie barrierefreie Verbindungen im Gebäude. Die Spitäler FMI investierten knapp 83 Millionen Franken, darunter 4,8 Millionen Franken für Provisorien während der Bauzeit. Die Nutzfläche wurde nahezu verdoppelt. Das Projekt wurde gegenüber der ursprünglichen Planung erweitert, auch weil Behandlungen zunehmend vom stationären in den ambulanten Bereich verlagert werden. Die Planung geht auf einen Wettbewerb von 2015 zurück, die Bauarbeiten begannen im März 2021. Als nächster Schritt ist unter anderem ein Ersatz für den Psychiatrie-Modulbau vorgesehen. Am 12. September kann die Bevölkerung Haus E besichtigen.