Themen: Sport, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Am Zürcher Hardplatz kam es am Wochenende zu schweren Ausschreitungen, bei denen ultraorientierte Personen die Polizei zurückdrängten. Gemäss einem Verweis auf die NZZ führen Spuren zu Hooligans des FC Zürich. Der Beitrag erinnert zudem an einen früheren Angriff, bei dem ein junger Familienvater bewusstlos geschlagen worden sei. Verantwortung für die aktuelle Eskalation wird FCZ-Präsident Ancillo Canepa, Vizepräsident Claudio Cisullo und Sicherheitschef Luca Maggi zugeschrieben. Maggi, bis im Frühling Mitglied des Stadtparlaments für die Grünen, setze auf Dialog mit den Ultra-Fans der Südkurve. Diese Gruppe wird mit Pyrotechnik und Unruhe nach Spielen in Verbindung gebracht. Kritisiert wird, dass es keine ausreichend harten Massnahmen wie lange Stadionverbote oder rigorose Kontrollen gebe. Von Canepa und Cisullo wird verlangt, nach den Vorfällen Konsequenzen zu ziehen. Die Ausschreitungen werden als Sicherheitsrisiko für Zürich bewertet.