Themen: Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Eine Studie der ETH Zürich untersucht am Hybridbau-Parkhaus auf dem Forschungscampus von Empa und Eawag in Dübendorf den wirtschaftlichen Nutzen nachhaltiger Planung. Das Gebäude wurde so konzipiert, dass es bei sinkendem Individualverkehr teilweise oder vollständig umgenutzt werden kann. Vorgesehen sind im ersten Szenario Büro- oder Geschäftsräume auf bisherigen Parkflächen; im zweiten Szenario eine vollständige Transformation bei stärkerer Verlagerung auf öffentlichen und kombinierten Verkehr. Ermöglicht wird dies durch demontierbare Fertigteile in Modulbauweise, eine Holzfassade und bürotaugliche Raumhöhen. Berechnungen mit Wüest Partner beziffern die künftige Einsparung auf rund 6 Millionen Franken bei einer partiellen und rund 12 Millionen Franken bei einer vollständigen Umnutzung. Dies überwiegt laut Studie die um 22 Prozent höheren Baukosten gegenüber einem konventionellen Parkhaus. Die Analyse soll Finanzentscheide zugunsten klimaverträglicher Baupraxis unterstützen.