Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn
Ein leitender Mitarbeiter der Aargauischen Kantonalbank soll offenbar den Posten des CEO anstreben. Damit wird eine persönliche Tragödie aus dem Jahr 2021 für die Familie und das Umfeld einer ehemaligen Bankmitarbeiterin erneut belastend. Die junge Frau beging damals Suizid. Sie hatte im Team des heutigen Kandidaten gearbeitet und war ihm hierarchisch unterstellt. Zwischen beiden bestand eine Beziehung, die später zerbrach. Der Text stellt einen Zusammenhang zwischen der möglichen Beförderung des Bankmanagers und dem Wiederaufleben der Erinnerungen bei Angehörigen und Nahestehenden her. Konkrete Angaben zum Ablauf der Beziehung, zu Umständen des Suizids, zu möglichen Untersuchungen oder zur Position der Kantonalbank werden im frei zugänglichen Inhalt nicht gemacht. Auch bleibt offen, ob der Manager formell für die Nachfolge kandidiert, wie das Auswahlverfahren verläuft und welche weiteren Personen dafür infrage kommen. Im Zentrum stehen die frühere Abhängigkeitsbeziehung am Arbeitsplatz und die fortdauernde Belastung des Umfelds der Verstorbenen.