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Tagesfamilien: Ein altes Betreuungsmodell kehrt zurück

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Tagesfamilien: Ein altes Betreuungsmodell kehrt zurück

Themen: Gesellschaft, Leben, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Das Start-up Nidino vermittelt seit März in Winterthur Tagesfamilien und positioniert sich als flexible Alternative zu Kitas. Tagesmutter Lydia Fazliji betreut in Sennhof neben ihrem eigenen Kind bis zu fünf weitere Kinder; erlaubt wären maximal sechs. Nach ihrer Kita-Arbeit in Zürich und Winterthur schätzt sie die freieren Abläufe und den wegfallenden Arbeitsweg. Nidino wurde im Juni 2023 von Sarah D’Aquino und Christian Meyer gegründet, übernimmt administrative Aufgaben und prüft Bewerberinnen sowie deren Zuhause in mehreren Schritten. Der Verein Tagesfamilien Winterthur Weinland besteht seit 1978, verfügt über 30 Tagesfamilien, davon 15 in Winterthur, und meldet mehr Elternanfragen als verfügbare Familien. Er verlangt Sicherheits- und Pädagogikkonzepte, Leumundsprüfungen und behördliche Kontrollen. Nidino verlangt für privat finanzierte Plätze 15.50 Franken je Stunde für Säuglinge und 13.50 Franken für Kleinkinder, der Verein 12.80 beziehungsweise 11.60 Franken zuzüglich Mahlzeiten. Subventionen sind bei beiden Modellen möglich.

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