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Teheran: «Leciti eventuali attacchi contro diplomatici e personale USA»

cdt.ch
Teheran: «Leciti eventuali attacchi contro diplomatici e personale USA»

Themen: Partei-Politik, Demokratie, Geopolitik

Regionen: International, Westasien

Benjamin Netanyahu versucht zwei Tage vor der israelischen Wahl, mit Warnungen vor Iran und der Aussicht auf weitere Unterstützung durch US-Präsident Donald Trump Wähler zu mobilisieren. Er veröffentlichte ein KI-Bild einer auf Tel Aviv niedergehenden Atombombe und stellte die iranische Bedrohung ins Zentrum seiner Kampagne. Laut Umfragen liegt er mit seinem wichtigsten Herausforderer, dem früheren Generalstabschef Gadi Eizenkot, gleichauf. Eizenkot wirft Netanyahu Lügen und Alarmismus vor; auch der rechte Kandidat Ofer Winter kritisiert dessen Angstmache. In Tel Aviv demonstrierten Tausende für politischen Wandel. Zugleich konkurrieren Oppositionsparteien untereinander um die Führungsrolle, da sie keinen gemeinsamen Kandidaten für das Regierungsamt bestimmt haben. Eizenkots neue Partei Yashar! wirbt mit dem Anspruch, den Likud klar zu überholen. In einer Likud-Hochburg bleibt der Rückhalt für Netanyahu jedoch stark. Die Wahl erscheint damit als Abstimmung über den langjährigen und polarisierenden Regierungschef.

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