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Trump und das Ende des Westens

Journal21
Trump und das Ende des Westens

Themen: Geopolitik, KI/Digital, Krieg&Frieden

Regionen: International, Nordamerika, Europa

Daniela Schwarzer von der Bertelsmann Stiftung und der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker diskutieren mit Tim Guldimann, wie Europa auf eine als unsicher wahrgenommene US-Politik unter Donald Trump reagieren soll. Schwarzer plädiert dafür, den Dialog mit klaren europäischen Interessen und ohne demonstrierte Schwäche zu führen. Whittaker warnt zugleich vor unnötiger Provokation. Beide sehen Abhängigkeiten Europas nicht nur bei der Verteidigung, sondern auch bei Finanzmärkten, Energie, digitaler Infrastruktur und künstlicher Intelligenz. Schwarzer begrüsst die intensivere Debatte über technologische Souveränität und verweist auf europäische Stärken etwa beim Quantencomputing. Whittaker ortet das Hauptproblem bei Finanzierung und Umsetzung von Forschung. Die militärische Loslösung von den USA bleibe jedoch besonders schwierig: Nato und amerikanischer Schutzschirm seien weiterhin zentral, auch wenn das Vertrauen beschädigt sei. Europa müsse seine Fähigkeiten langfristig stärken, könne die USA sicherheitspolitisch aber nicht kurzfristig ersetzen.

Journal21

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