Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
TWINT will ab 2027 mit der TWINT Direktlastschrift eine digitale Lösung für wiederkehrende Rechnungen anbieten. Sie soll vor der Einstellung des bisherigen Lastschriftverfahrens LSV+ durch die Schweizer Finanzmarktinfrastruktur SIX Ende September 2028 verfügbar sein. Laut TWINT wird das neue Verfahren von den grössten Schweizer Banken unterstützt und bietet eine Alternative zu bestehenden Angeboten wie eBill Direct Debit von SIX, das etwa UBS nicht umsetzt. Nutzende sollen Mandate, Belastungen und Änderungen über die TWINT-App verwalten können; Belastungen blieben nachvollziehbar und kontrollierbar. Die Lösung funktioniere unabhängig von der konkreten Bankbeziehung, sofern die Bank TWINT akzeptiert. TWINT verweist auf mehr als sechs Millionen Nutzende in der Schweiz sowie eine Zusammenarbeit mit über 80 Prozent der Schweizer Geschäfte und Online-Shops. CEO Markus Kilb bezeichnet die Direktlastschrift als Modernisierung des Rechnungszahlens.