Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die UBS verlangt von langjährigen Kundinnen und Kunden eine erneute digitale Identitätsprüfung. Ein Betroffener, der nach eigenen Angaben seit 40 Jahren ohne Unterbruch Kunde ist und regelmässig Kontakt mit seinem Berater hat, soll seine Identität zur Aktualisierung der Kundendokumentation in einem Videogespräch bestätigen. Nachdem er eine erste Aufforderung ignoriert hatte, erhielt er einen Brief mit einer Frist von elf Tagen. Die Prüfung erfolgt mit QR-Code, Videoschaltung und einem gültigen Ausweis, der in die Handykamera gehalten werden muss. Der Kunde empfindet das Verfahren als kompliziert und verweist darauf, dass keine seiner vier anderen Banken eine solche erneute Legitimation verlange. Seine Identitätskarte sei bereits früher dokumentiert und später aktualisiert worden. Die UBS begründet die Anforderung im Schreiben mit sich stetig wandelnden rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Deshalb müsse sie die hinterlegte Kundendokumentation periodisch überprüfen. Auf eine Wochenendanfrage reagierte ein UBS-Sprecher nicht.