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Ü40 ist das neue Ü50 – Mittelalte im Job-Nirwana

Inside Paradeplatz
Ü40 ist das neue Ü50 – Mittelalte im Job-Nirwana

Themen: KI/Digital, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur, International, Nordamerika

Erfahrene Stellensuchende über 40 und 50 berichten von standardisierten Absagen, die teils nachts kurz nach ihrer Bewerbung bei Schweizer Unternehmen eintreffen. Betroffene vermuten, dass ihre Unterlagen automatisiert aussortiert werden und Altersdiskriminierung eine Rolle spielen könnte. Mehrere Grossunternehmen am Platz Zürich und andernorts nutzen laut Darstellung die US-Personalsoftware Workday für digitale Rekrutierungsprozesse. Das System steuert Bewerbungen von der Einreichung bis zur Auswahl und weckt bei Betroffenen Zweifel, ob ein Mensch ihre Diplome und Arbeitszeugnisse überhaupt prüft. In den USA läuft bereits eine Klage gegen Workday wegen eines vergleichbaren Verdachts. Workday weist die Vorwürfe zurück: KI-gestützte Werkzeuge träfen keine Einstellungsentscheide, die Kunden kontrollierten ihre Prozesse vollständig, und geschützte Merkmale wie das Alter würden bei Bewertungen nicht berücksichtigt. Unklar bleibt, ob Absagen durch Personalverantwortliche oder automatisierte Regeln ausgelöst werden.

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