Themen: Klima&Energie, Umwelt, Geopolitik
Regionen: International, Europa
Niedrigwasser in deutschen Flüssen verschärft nach Darstellung des Newsletters die Belastung durch gereinigtes Abwasser. Bei geringem Rheinpegel könne mehr als die Hälfte des Flusswassers aus Abwasser bestehen, in dem sich zahlreiche teils unbekannte Schadstoffe konzentrierten. Das gefährde auch die Trinkwasserversorgung über Uferfiltrat. Die Autorin ordnet diese Entwicklung als Sicherheitsfrage ein und fordert, der Klimakrise in Politik und öffentlicher Debatte mehr Gewicht zu geben. Sie verweist auf laut Robert Koch-Institut rund 10'000 Todesfälle durch anhaltende Hitzewellen in diesem Jahr sowie auf Waldbrände in Europa. Klimaschutzmassnahmen wie Stadtbegrünung und Wasserflächen könnten Hitze und Brandrisiken senken. Zudem würden geringere Öl- und Gasimporte die Abhängigkeit von Staaten mit fossilen Exporten reduzieren. Der Bundesnachrichtendienst habe 2025 Klimakrise, russische Invasionen und Chinas Expansion als Risiken genannt, die mit importierten fossilen Ressourcen verbunden seien.