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Un matin à Téhéran: dans la vie des Iraniens, suspendus entre deux guerres

Heidi News
Un matin à Téhéran: dans la vie des Iraniens, suspendus entre deux guerres

Themen: Iran Krieg, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Westasien

Teherans Einwohnerinnen und Einwohner erleben sechs Monate nach dem ersten israelisch-amerikanischen Angriff einen Alltag zwischen Luftalarm, wirtschaftlicher Not und Angst vor einer erneuten Eskalation. Gratis-Metro und reduzierte Arbeitszeiten sollen Folgen des Kriegs und der Stromknappheit abfedern, während täglich zwei bis drei Stunden der Strom ausfällt. Der lange Internetausfall hat laut Schilderungen Firmen geschädigt und Arbeitslosigkeit verstärkt; Tagelöhner finden kaum noch Einsätze. In Cafés und Taxis kreisen Gespräche um mögliche Angriffe, die Zukunft der Islamischen Republik und die Sicherheit von Kindern. Im staatlichen Lebensmittelmarkt reichen 2 Millionen Tomans nur für sieben Artikel; der IWF erwartet zum Jahresende rund 70 Prozent Inflation. Im Grossen Basar fehlen Kundschaft und Verkäufe, der freie Dollarkurs schwankt stark. Zugleich bleiben Spuren der Repression und des Kriegs sichtbar: ein zerstörtes Polizeirevier, wenige Strassengebete und Porträts des verstorbenen Ajatollah Ali Khamenei.

Heidi News

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