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Unfälle in Bus und Tram nehmen zu – Frauen verletzen sich besonders häufig

TSRI
Unfälle in Bus und Tram nehmen zu – Frauen verletzen sich besonders häufig

Themen: Gesellschaft, Gesundheit, Technologie

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Im Kanton Zürich verletzen sich jährlich mehr als 500 Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Rund jede dritte verletzte Person im Schweizer ÖV war mit Tram oder Bus im Kanton unterwegs; vor zehn Jahren war es noch jede fünfte. 85 Prozent der Fälle ereignen sich in Zürich und Winterthur. Meist stürzen Fahrgäste, weil sie sich nicht festhalten können. Frauen verletzen sich laut den angeführten Bundesdaten doppelt so häufig wie Männer, gemäss einer Untersuchung von Februar 2026 sogar 4,5-mal so häufig; bei Seniorinnen und Senioren ist das Risiko 25-mal höher. Als Faktoren werden unter anderem Betreuungsarbeit, Gepäck, Kinderwagen und Ablenkung genannt. Die VBZ werten ihre Schadenstatistik bisher nicht nach Geschlecht aus und setzen auf Kampagnen und Sicherheitskurse. BAV, ZHAW, VBZ und Bernmobil planen eine Studie mit Unfallvideos, deren Datenschutz- und Finanzierungsfragen noch offen sind.

TSRI

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