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Ungewöhnliche Wahlpartner in Israel

Journal21
Ungewöhnliche Wahlpartner in Israel

Themen: Partei-Politik, Gesellschaft

Regionen: International, Westasien

Israel wählt am Dienstag ein neues Parlament. Der bisherige Knesset-Abgeordnete und frühere Polizeioffizier Joav Segalovitz tritt dabei als jüdischer Politiker für die gemässigte arabische Raam-Partei an. Die Partei wird von Mansour Abbas geführt; eine solche Wahlpartnerschaft gilt in Israel als höchst ungewöhnlich. Im Wahlkampf schliessen sämtliche jüdisch geführten Knesset-Parteien eine mögliche Koalition mit einer arabischen Partei aus. Zugleich zeichnet sich ab, dass weder die bisherige Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu noch der Oppositionsblock von Benny Eisenkot eine Mehrheit der 120 Sitze gewinnen dürfte. Damit könnte die Frage einer Zusammenarbeit mit arabischen Parteien nach der Wahl politisch an Gewicht gewinnen.

www.journal21.ch

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