Themen: Klima&Energie, CH-Politik, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Uster verfügt seit Juli über einen aktualisierten kommunalen Energieplan. Der Stadtrat beschloss die Überarbeitung Ende Mai; das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft genehmigte sie inzwischen. Im Zentrum steht der Ausbau der Fernwärme. Über den Wärmeverbund Nänikon soll künftig Abwärme aus einem geplanten Rechenzentrum in Volketswil genutzt werden. Dafür passte die Stadt dessen Versorgungsgebiet an und ordnete einzelne Bereiche neu zu. Auch die Wärmeverbünde Nord und Zentrum wurden überarbeitet. Zudem kann die Abwärme der Abwasserreinigungsanlage künftig ein grösseres Gebiet versorgen. Wo kein Wärmenetz vorgesehen ist, weist der Plan Einzellösungen oder kleinere Nahwärmeverbünde aus, etwa mit Erdenergie, Luft oder Holz. Anpassungen bei den Grundwasserschutzzonen bestimmen zudem, wo Erdwärme zulässig ist und wo Luft-Wasser-Wärmepumpen eingesetzt werden sollen. Der Plan soll Heizungsersatzentscheidungen erleichtern sowie Wärme- und Kälteversorgung auf Netto-Null ausrichten.