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Vereine bangen um Platz im Hallenbad

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Vereine bangen um Platz im Hallenbad

Themen: Sport, Gesellschaft, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Der Neubau der Sportanlage Weyermannshaus mit Hallenbad und Eishalle verschärft ab April 2027 die Kapazitätsprobleme in Berns Hallenbädern. Bis Herbst 2030 bleiben voraussichtlich nur Wyler und Neufeld verfügbar; auch für das Hallenbad Wyler steht später eine Sanierung an. Die Stadt rechnet während der dreijährigen Bauzeit mit maximaler Auslastung. Die Eintritte in die städtischen Bäder stiegen seit 2019 von 440’800 auf 582’300. Schwimmvereine verlangen Planungssicherheit und flexiblere Belegungsregeln. Artistic Swimming Bern befürchtet, vorgeschriebene Trainingsstunden nicht mehr anbieten zu können und dadurch Subventionen zu verlieren. Der Schwimmclub Bern verweist auf rund 500 wöchentliche Kursteilnehmende im Weyermannshaus, davon 90 Prozent Kinder und Jugendliche. Besonders umstritten ist die Vorgabe, im Neufeld jederzeit mindestens die Hälfte der Wasserfläche öffentlich zugänglich zu halten. Mehrere Stadtratsvorstösse verlangen eine gesicherte Versorgung; die Stadt erarbeitet den Belegungsplan ab 2027.

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