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«verzweifelter Trump»?

Journal21
«verzweifelter Trump»?

Themen: Geopolitik, Krieg&Frieden

Regionen: International, Westasien, Nordamerika

Die erste Runde direkter Gespräche zwischen den USA und Iran auf dem Bürgenstock verlief nach Angaben der Vermittler Katar und Pakistan positiv und konstruktiv. US-Vizepräsident JD Vance sprach von Fortschritten. Zuvor hatte Donald Trump Iran mit der Auslöschung gedroht, falls Teheran die Meerenge von Hormuz nicht öffne. Irans Chefdelegierter Mohammad Bagher Ghalibaf setzte die Gespräche daraufhin zunächst aus, doch hinter den Kulissen wurde bis Montagmorgen weiterverhandelt. Weitere Beratungen auf Arbeitsebene sollen folgen. Als wesentliches Hindernis gilt der Konflikt zwischen Israel und der von Iran unterstützten Hisbollah. Teheran verlangt ein Ende tödlicher israelischer Angriffe im Libanon; vereinbart wurde eine Kontaktstelle für dieses Thema. Der iranische Delegationsexperte Hossein Ghorbanzadeh nannte als Verhandlungsziele unter anderem ein Ende des Krieges, die Wiederöffnung von Hormuz, befristete Ölsanktionserleichterungen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen.

Journal21

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