Themen: Kultur, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Fabienne Mathis leitet seit Anfang Sommer das zwischengenutzte Luzerner Kulturhaus Neubad. Das Bistro schreibt laut ihr wegen langer Öffnungszeiten und tiefer Preise rote Zahlen; angepasste Wochenendzeiten sollen das Defizit verringern. Der Verein strebt eine Verlängerung des 2030 auslaufenden Vertrags mit der Stadt an. Sollte das Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden, könnte laut Mathis auch eine Zwischennutzung an einem anderen Ort besser zum Verein passen. Die jüngst erhöhten städtischen Subventionen seien für den Betrieb wichtig. Mathis will zudem die Inklusion von Menschen mit Behinderung bei Infrastruktur, Personal und Bühnenprogramm stärken. Geprüft wird die Festanstellung zweier Menschen mit Behinderung. Für Luzerner Nachtclubs fordert sie Strukturförderung: Mit jeder Schliessung gehe auch ein Netzwerk verloren. Das Neubad selbst setzt im Quartier auf eine friedliche Koexistenz mit der Nachbarschaft.