Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Warum sie mit dem Vibrator kommt – aber nicht mit ihm

Zentralplus
Warum sie mit dem Vibrator kommt – aber nicht mit ihm

Themen: Leben, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Nora kommt bei der Selbstbefriedigung mit einem Vibrator rasch und zuverlässig zum Orgasmus, mit ihrem Partner Simon dagegen fast nie. Die gleichmässige, starke Vibration unterscheidet sich von Berührungen durch Hand, Mund oder Penis; das ist kein Mangel Simons. Weil Nora meist denselben Reiz nutzt, ist dieser ihrem Körper besonders vertraut, während wechselnde Berührungen in der Paarsexualität weniger leicht zum Höhepunkt führen. Sie soll den Vibrator nicht aufgeben, sondern ihr Repertoire ohne Erfolgsdruck erweitern: etwa mit Fingern, verändertem Druck und Tempo, schwächerer Vibration sowie weniger angespannter Körperhaltung. Neue Reize brauchen Zeit und Wiederholung. Simon lernt seinerseits, genauer zuzuhören, sich anleiten zu lassen und Berührungen nicht vorschnell zu wechseln. Beide lösen sich von der Erwartung, Penetration müsse zum Orgasmus führen oder Sexualität abschliessen. Nora entdeckt schliesslich auch mit den Fingern einen weiteren Weg zum Orgasmus; das Paar spricht offener über ihre Bedürfnisse.

www.zentralplus.ch

Zum Originalartikel